So arbeite ich

In unserer Familie legen wir großen Wert auf einen gewaltfreien, bedürfnisorientierten Umgang und eine liebevolle Atmosphäre. Uns ist wichtig, unsere Kinder zu eigenständigen, sozialen und verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen, die Mitmenschen, Tiere und Natur achten.

Die tägliche Draußen-Zeit bei jedem Wetter ist fester Bestandteil der Tagesgestaltung. Ebenso achten wir auf gesunde, vollwertige Ernährung.

 

Individualität

 

Jedes Kind möchte seine Fähigkeiten gemäß seiner Interessen in Interaktion mit anderen oder allein im freien Spiel ausbauen und verfestigen. Hierzu benötigen Kinder eine anregende Umgebung und liebevolle unterstützende Begleitung.

 

Mir ist wichtig, Kinder in ihrer Gesamtheit anzunehmen, ihnen respektvoll und auf Augenhöhe zu begegnen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und sie im Ausbau ihrer Fähigkeiten zu unterstützen.

 

Ich sehe mich als Begleiterin, sprichwörtlich als "Gärtnerin des Kindes": durch Pflege, Wärme und Zuwendung helfe ich ihnen dabei, sich frei und in eigenem Tempo zu entwickeln.

 

In meine Arbeit fließen Elemente nach Emmi Pikler sowie aus Waldorf- und Montessoripädagogik ein. Außerdem arbeite ich situationsorientiert nach den aktuellen Interessen der Kinder.

 

 


Eingewöhnung

 

Ein besonderes Anliegen ist mir die behutsame kindgelenkte Eingewöhnung.  Sie ist die Grundlage für eine gelingende weitere Betreuung.

 

Ich arbeite angelehnt an das "Münchner Modell", das eine sanfte, stufenweise Eingewöhnung zum Ziel hat.


Dem Eingewöhnungsstart gehen regelmäßige Spielbesuche voraus, bei denen Kind und Eltern die Möglichkeit haben, Einblicke in den Alltag in der Tagespflege zu erhalten und bei denen ich als neue Bezugsperson langsam Beziehung zum Kind aufbauen kann.

 

Manche Kinder benötigen weitaus weniger Zeit, andere mehr.

Bei diesem Eingewöhnungsmodell gibt das Kind das Tempo vor!

Bitte planen Sie deshalb großzügig um später nicht in Zeitnot zu geraten.

 

 


Ziele

 

Mein Ziel ist, Kinder in ihrer Entwicklung da abzuholen, wo sie gerade stehen. Nach dem Motto "Stärken stärken um Schwächen zu schwächen" arbeite ich nicht defizitorientiert sondern setze an den  aktuellen Themen und Talenten der Kinder an. Diese möchte ich stärken indem ich neue Spielimpulse setze und den Kindern so ermögliche, ihre Kompetenzen zu vertiefen.

 

Mir ist besonders wichtig, den Kindern genug Raum zum Freispiel zu ermöglichen, denn hier finden wichtige (Selbst-)Bildungsprozesse statt. Kinder spielen nicht zielgerichtet, das Spiel selbst ist das Ziel.

 

Beim Bauen mit Klötzen lernen Kinder beispielsweise Gesetzmäßigkeiten über Physik, Mathematik, Farben und Formen, im Rollenspiel üben sie sich in Kommunikation, Konfliktlösung und Kompromissfindung. In andere Rollen zu schlüpfen fördert außerdem die Empathie.